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Ehe- Familien- Lebens-

                        Beratung

      Mag. Eva Bitzan





Lexikon



Systemische Familienaufstellung

In Familienaufstellungen werden Spannungen, Konflikte und unheilvolle Verbindungen innerhalb einer Familie, eines Systems sichtbar. Mittels StellvertreterInnen oder auf einem sog. Familienbrett mit Figuren werden Beziehungen und bisher unbekannte Verstrickungen lebendig.
Durch das Erleben kann für ein Problem oder Anliegen oft eine Lösung gefunden werden, können Veränderungen in Gang kommen.

Für eine Aufstellungsarbeit ist ein Vorgespräch nötig. Damit zu arbeiten habe ich im TIP-Institut, bei Christian Kern und Stefan Dörrer, gelernt.

Systemische Therapie

Wichtige Vertreter: Virginia Satir, Steve de Shazer, Paul Watzlawick

Weniger die Einzelperson als vielmehr das Beziehungssystem stehen im Mittelpunkt.
Probleme von Menschen aufgrund ihrer Lebensgeschichte und ihrer Beziehungen als Teil einer Partnerschaft, Familie, Sozial- und Arbeitswelt werden zu verstehen versucht.
Therapeut und Klient spielen neue Denk- und Fühlweisen versuchsweise durch. Bekanntes wird aus einem neuen Blickwinkel gesehen; die Möglichkeit, anders als bisher zu reagieren wird überlegt – so können mitunter eingefahrene Muster verändert werden.

Quelle: Psychotherapie, Schulen und Methoden, Hrsg. G.Stumm und B. Wirth, Wien 1994

Personen- oder Klientenzentrierte Psychotherapie (auch Gesprächstherapie)

Geht zurück auf Carl Rogers (*1902 Illinois + 1987)

Im Mittelpunkt steht die Welt des Klienten. Er spricht über sein persönliches Erleben und seine Erfahrungen im Zusammenhang mit seinen Problemen und bestimmt weitgehend den Inhalt der Gespräche. Die Aktivitäten des Therapeuten richten sich auf die Förderung der Selbstöffnung und Selbstauseinandersetzung des Klienten.

Er versucht zu verstehen, wie der Klient sich selbst sieht, nicht aber zu bewerten. Seine Wertschätzung gilt den augenblicklichen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Grenzen seines Gegenübers.
Ziel ist eine zunehmende Veränderung der – unerwünschten – Lebensweise durch neue Erfahrungen, Sichtweisen und neue Bedeutungsgebung des „inneren Erlebens“.